Lucas Ammann wollte vom ORF Aufklärung über den Stiftungsratsskandal. Der ORF hüllt sich in Schweigen und redet sich auf den Datenschutz raus. Dabei wird der Staatsfunk mit fast 900 Millionen Euro an öffentlichen Geldern (Stand: 2024) finanziert.
„Transparenz schafft Vertrauen – davon ist der ORF überzeugt“, heißt es im Vorwort zum aktuellen Transparenzbericht des ORF. Dass der ORF nicht immer bereit ist, diese Transparenz herzustellen, wenn ihm das vom Gesetzgeber aufgetragen wird, zeigt eine aktuelle Anfrage von lucasammann.com nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG): Lucas Ammann wollte vom ORF die Antwort auf zwölf Fragen rund um den ORF-Stiftungsratsskandal. Der ORF ignorierte die meisten davon oder beantwortete sie inhaltlich nicht.
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Dabei wird der ORF von uns allen – den Zwangsbeitragszahlern – finanziert. Seit Monaten gibt es massive Vorwürfe gegen einzelne Stiftungsräte, allen voran gegen Vorsitzenden Lederer (lucasammann.com berichtete). Passiert ist: Nichts. Die neue Generaldirektorin Ingrid Thurnher hat zwar Transparenz versprochen, geliefert hat sie Intransparenz und Ausreden. Ein öffentlich finanziertes Unternehmen, das nicht einmal bereit ist, geschwärzte Protokolle herauszugeben oder einfachste Fragen von Journalisten zu beantworten, hat fertig.
Und man fragt sich: Was gibt es hier zu vertuschen? Sind die Protokolle wirklich so heikel und stimmen die Gerüchte, wonach es am Küniglberg mehr wie in einer abartigen Schlangengrube zugeht? Die Berichte darüber sind jedenfalls heftig. Dass der ORF uns all das verschweigen möchte, steht als Skandal für sich.
Wenn Sie eine mögliche Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht (BVwG) gegen den ORF von Lucas Ammann unterstützen wollen, spenden Sie hier: Unterstützen Sie mich mit einer Spende!
Lucasammann.com wird morgen, Donnerstag, die gesamte Antwort des ORF veröffentlichen!
