Über die letzten Monate hat sich bei mir viel getan. Ein Update über eine neue Lebenswelt und die Umwegsamkeiten, die diese neue Welt mit sich brachte.
Mein letzter Blogbeitrag stammt vom 3. Juni dieses Jahres. Es ist seitdem also fast ein halbes Jahr vergangen. Eine lange Zeit, in der sich viele neue Lebensumstände ergeben haben, über die ich heute berichten möchte. Selbstverständlich habe ich mir schon die Monate zuvor immer wieder vorgenommen, meine Leser*innen hier über neue Entwicklungen zu informieren. Das scheiterte an meinem oft verplanten Alltag, einigen Hürden – die wahlweise selbstverschuldet oder fremdverschuldet zu Tage getreten sind – stellten sich außerdem in den Weg.
Aber der Reihe nach, im Juni beginnend: Gerade erst hatte ich meinen Zivildienst beendet – und schon begannen die Vorbereitungen für meinen Umzug nach Wien. Die Vorbereitungen für eine neue Zeit! Und dann ging alles ganz schnell: Noch ein paar Verwandte, Bekannte und Freunde verabschieden, die notwendigsten Dinge zusammenpacken – und raus ging es in die weite Welt der Großstadt! Ende Juni gab ich meinen Vorsitz- und Chefredakteursposten bei der Jugendpresse ab (mein Abschiedsstatement ist hier nachzulesen), im Juli, August und September absolvierte ich ebenso aufregende wie spannende Praktika beim Nachrichtenmagazin profil, bei der Tageszeitung „heute“ und bei der Tageszeitung KURIER (in dieser Reihenfolge).
Prüfungen, Umzug, Prüfungen
Wie viele wissen, ging es für mich dann – Anfang Oktober und damit direkt anschließend an meinen Praktikumsmarathon – los im lange ersehnten Jus-Studium am Juridicum in Wien. Eine völlig neue Welt, in der man sich freilich zuerst zurechtfinden muss! Mittlerweile sind die ersten Klausuren (bisweilen zumindest notentechnisch sehr erfolgreich) geschrieben, schnellen Schrittes bewegen wir uns der eigentlich wunderschönen Weihnachtszeit entgegen.
Doch da war doch noch was? Richtig, Ende Oktober war es dann endlich soweit: Ich konnte in meine eigene Wohnung in Wien-Leopoldstadt (die Wiener werden korrigieren: in der Leopoldstadt) einziehen. Auch hier ist mittlerweile der Alltag eingekehrt – und man muss sich mit so mancher Institution herumärgern, zum Beispiel der Unfähigkeit der Österreichischen Post AG. Aber an dieser Stelle möchte ich das nächste Mal fortsetzen – falls Sie auch Geschichten von der Post zu erzählen haben, schreiben Sie mir doch.

Lucas Ammann
21 Jahre. Student, Juridicum.
Aus Wien-Leopoldstadt.
[…] Letztens schrieb ich an dieser Stelle über mein neues Studium und den Umzug in meine neue Wohnung. Kurz ging ich auf Probleme mit der Postzustellung ein und meinte, meine Leser sollen sich doch bei mir melden, wenn sie eine Geschichte über die Österreichische Post AG zu erzählen hätten. Und es kamen Zuschriften, die es in sich hatten. Der Reihe nach. […]