In Reaktion auf die von LA Media aufgedeckte mehrtägige Vakanz in der ORF-Generaldirektion heißt es von der Neos-Mediensprecherin Henrike Brandstötter, man trete für einen mehrköpfigen ORF-Vorstand anstatt des bisherigen Alleingeschäftsführers ein.
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Groß war die Aufregung, nachdem LA Media die Vakanz beim ORF-Generaldirektor aufgedeckt hatte: Der Staatsfunk hatte für mehrere Tage keinen Chef! Grund ist das tagelange Zwarten von Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Lederer (SPÖ) und fehlende Vertretungsregelungen im ORF-Gesetz. Ex-Stiftungsrat und Rechtsanwalt Alexander Scheer spricht bei „Ammann deckt auf“ von einer „massiven Lücke“.
Auf Anfrage von lucasammann.com heißt es seitens der Neos-Mediensprecherin in Reaktion auf die Berichterstattung: „NEOS sprechen sich schon lange für einen mehrköpfigen ORF-Vorstand statt des bestehenden Alleingeschäftsführers aus. Das wäre nicht nur für die Größe eines solchen Unternehmens angemessen, sondern würde auch das angesprochene Problem einer Vakanz lösen.“
Der ORF hat in der Tat einen viel zu großen Aufsichtsrat, aber keinen Stellvertreter in der Geschäftsführung. Eine entsprechende Reform des ORF-G scheint aber nicht in Aussicht.
