Während der Staatshaushalt krachen geht, der Finanzminister neue Steuern einführen möchte und die Wirtschaft massiv unter Druck steht, wird im ORF das Geld mit beiden Händen aus dem Fenster geworfen. Alleine 2025 gab der Staatsfunk neun Millionen Euro für Eigenwerbung aus.
Es sind Summen, die sich ein durchschnittlicher Österreicher nur erträumen kann. Auch die meisten Privatunternehmer werden sich dieses Luxus-Werbebudget nicht leisten können. Die Rede ist von jenen Werbegeldern, die der öffentlich-rechtliche ORF – der im Jahr 2024 immerhin bereits knapp 900 Millionen Euro an öffentlichen Geldern bekommen hat – für sogenannte „Eigenwerbung“ ausgegeben hat.
Der dem ORF gesetzlich aufgetragene Transparenzbericht ist da – und er zeigt: Alleine 2025 „hat der ORF über all seine Bereiche Werbeentgelte in der Höhe von rund 9.000.000 Euro (in Worten: NEUN MILLIONEN EURO, Anm.) aufgewendet“, heißt es in dem Bericht. Diese Zahlen muss der ORF gem. § 7a Abs 11 ORF-G veröffentlichen.
Gegengeschäfte mit dem „Standard“
Teil der Ausgaben ist etwa eine Kamapgne des ORF-Nischensenders FM4 (zwei Prozent Marktanteil, öffentlich finanziert) um rund 258.000 Euro über einen „Nachwuchsliteraturpreis“ (was immer das genau sein soll). Kooperationspartner – wie hätte es anders sein können – ist hier (ideologisch natürlich rein zufällig) die linke Tageszeitung „Der Standard“. Wen wundert‘s …

„Ein 100% Mediengegengeschäft bringt FM4 hier Inseratenvolumen in ‚Der Standard‘ und ‚Der Standard online‘ und des Weiteren dem Siegertext eine Veröffentlichung in der Wochenendausgabe der Tageszeitung“, heißt es erfrischend ehrlich im Transpranzbericht. Ziemlich naiv zwar, aber den Beitrag im Transparenzbericht hat man wohl der Nachwuchsredaktion überlassen …
